H. Schnitzler e.K. Fahrzeugbau

CHRONIK

Firmengeschichte

Jakob Schnitzler mit Vorfahren aus Königshoven/Grevenbroich (durch Braunkohleabbau schon lange verschluckt) gründete 1907 auf der Vitusstraße eine Hufbeschlagschmiede. Schwerpunkt war der Hufbeschlag von Arbeitspferden sowie das „stahlbereifen“ von Karrenrädern die durch Stellmacherbetriebe angeliefert wurden. Die Söhne Heinrich und Peter Schnitzler kamen hinzu. Mit 25 Jahren legte Heinrich Schnitzler am 30.November 1935 die Meisterprüfung im Huf-und Wagenschmiedehandwerk bei der Handwerkskammer in Köln ab und übernahm den Betrieb. Von 1939 – 1945, von der der Wehrmacht verpflichtet, ruhte der Betrieb. Im August 1945 baute Heinrich Schnitzler die in trümmerliegende Schmiede auf der Vitusstraße 47 mühsam wieder auf. Das Pferd als Zugkraft wurde nach und nach vom Lastkraftwagen abgelöst. So stellte sich der Betrieb langsam auf die neuen Transportmittel um und fertigte seit dem LKW-Aufbauten und Anhänger für Speditionen, Tiefbau-und Baggerbetriebe sowie für die Landwirtschaft. Da der Kipperbereich immer mehr in den Vordergrund trat, wurde 1958 die Meiller-Kundendienst-Stelle von der damaligen MAN-Werkstatt Lemm übernommen. Durch die guten Kontakte zur Spedition Nellen & Quack, einer der ältesten Kunden von Schnitzler, wurden bis in die 80er Jahre Auflieger für das N&Q-System gefertigt. 1973 trat die dritte Generation mit Hartmut Schnitzler in die Firma ein ,der nach Ablegung der Meisterprüfung und Tod des Inhabers Heinrich Schnitzler im Frühjahr 1983, den Betrieb zunächst mit seiner Mutter Hildegard Schnitzler und 1991 alleinverantwortlich übernahm. Langjährige Mitarbeiter wie z.B. Heinz Deckers, Willi Hartmann und H.-Günther Marz bildeten fast 50 Jahre einen festen Stamm. Die heutigen 4 gewerblichen Mitarbeiter der jüngeren Generation sichern auch weiterhin einen reibungslosen Service wobei Ralf Köntges auf sein 35-jähriges Betriebs-Jubiläum zurückblicken kann.